StadtteilLaden im Kirchsteigfeld e.V.

Wer seid ihr? Seit wann gibt es euch?

Der StadtteilLaden im Kirchsteigfeld e.V. ist ein Nachbarschaftshaus für Begegnungen und sozial-kulturelle Angebote im Südosten Potsdams.
 Unser gemeinnütziger Verein wurde 1995 gegründet und befindet sich seit 1997 im ökumenischen Gemeindezentrum der Versöhnungskirche im Kirchsteigfeld.
 Wir wollen alte und neue Nachbar*innen zusammenbringen und sie dabei unterstützen, sich für ihren Stadtteil einzusetzen bzw. diesen positiv mitzugestalten.

Unser Haus ist dabei ein Ort des Miteinanders und soll sichere Räume für Austausch, Entwicklung und Entfaltung der Menschen bieten.

Was macht ihr in eurer Arbeit? 

Zusammen mit vielen ehrenamtlichen Helfer*innen bieten wir Beratungs- und Unterstützungsangebote für alte und neue Bewohner*innen im Kirchsteigfeld sowie ein buntes Angebot an Gruppen für Familien, ältere Menschen, (Neu)Zugewanderte, für Eltern und Kinder, Sportliche, Kreative, Musikalische sowie Spielbegeisterte. Darüber hinaus findet im StadtteilLaden ein buntes Veranstaltungsprogramm statt.

An welcher Stelle hat rechte Politik jetzt oder in der Zukunft Einfluss auf eure Arbeit bzw wie seid ihr betroffen? 

Bei uns sind alle willkommen- unabhängig von Alter, ethnischer Herkunft und Nationalität, Geschlecht und geschlechtlicher Identität, körperlicher und geistiger Fähigkeiten, Religion und Weltanschauung, sexueller Orientierung und sozialer Herkunft.
 Wir haben die Erfahrung gemacht, dass ein positives Miteinander nur dann entsteht, wenn sich Menschen willkommen und zu Hause fühlen, wenn sie teilhaben können, Anerkennung erfahren und respektvoll miteinander umgehen.
 Rechte Politik führt zu einer Ausgrenzung und Abwertung von Gesellschaftsgruppen oder Minderheiten und spaltet die Gesellschaft. Sozialfeindliche Politik benachteiligt Menschen und fördert ihre Isolation und Vereinsamung.
 Wir im StadtteillLaden möchten, dass unsere Nachbarschaft bunt, unterschiedlich und vielfältig bleibt und allen eine gerechte sozial-kulturelle Teilhabe an der Gesellschaft zukommt.

Was wünscht ihr euch in 5 Jahren für eure Arbeit?

Wir wünschen uns eine bedarfsangepasste und dauerhaft gesicherte Finanzierung, damit wir unsere Arbeit weiterführen können. Zu uns kommen viele ältere Menschen sowie Menschen mit Flucht- und Migrationshintergrund, die sozialen Anschluss suchen und Unterstützungsbedarfe haben sowie Menschen, die sich anderorts keine sozial-kulturellen Angebote leisten können.
 Wir möchten ein Ort bleiben können, an dem Menschen sich begegnen, austauschen und einbringen können.